Geprüfte Brandschutz-Holzfenster der Klassen EI 30, EI 45 und EI 60. Nach EN 1364-1 / EN 1634-1 geprüft, nach EN 13501-2 klassifiziert, CE-gekennzeichnet nach EN 16034. Einziger zertifizierter Hersteller in Lettland.
Brandschutzausführung ist auf allen drei Profilsystemen von Windows Latvia verfügbar. Jedes Profil wird projektspezifisch nach EN 1634-1 (öffenbar) oder EN 1364-1 (festverglast) geprüft.
Windows Latvia ist der einzige zertifizierte Hersteller von Brandschutz-Holzfenstern in Lettland. Die Brandschutzausführungen unserer Produkte sind nach EN 1634-1 (öffenbare Bauteile) und EN 1364-1 (festverglaste Bauteile) im akkreditierten Prüflabor getestet, nach EN 13501-2 klassifiziert und nach EN 16034 CE-gekennzeichnet.
Lieferzeit für Brandschutzfenster: 5 bis 7 Wochen ab Werk Kalnciems. Direktexport in alle EU-Länder, einschließlich Deutschland, Österreich und Schweiz.
Zertifiziert: TÜV EESTI · CE EN 16034 · ISO 9001 · ISO 14001 · FSC.
30 Minuten geprüfter Raumabschluss und Wärmedämmung. Geeignet für die meisten wohnbaulichen Brandabschnitte und Standard-Gewerbeanwendungen.
Geprüft nach EN 1634-1 (öffenbar) bzw. EN 1364-1 (festverglast), klassifiziert nach EN 13501-2.
45 Minuten zertifizierter Brandschutz. Erforderlich für höhere Risikoklassen wie Korridore, Treppenräume und Gebäude mit längeren Evakuierungszeiten.
Geprüft nach EN 1634-1 / EN 1364-1, klassifiziert nach EN 13501-2.
Eine volle Stunde geprüfter Brandschutz. Vorgeschrieben für Treppenräume, Fluchtwege und Gebäude mit verlängerten Evakuierungsanforderungen. Unsere maximale Standard-Klassifizierung.
Geprüft nach EN 1634-1 / EN 1364-1, klassifiziert nach EN 13501-2. Sonderausführungen bis EI 90 auf Anfrage.
Die Musterbauordnung (MBO) und die jeweilige Landesbauordnung (LBO) der Bundesländer schreiben Brandschutzfenster in folgenden Fällen vor:
Hinweis: Die konkreten Anforderungen variieren zwischen den Bundesländern. Das Brandschutzkonzept des Architekten oder Brandschutzsachverständigen bestimmt die genaue EI-Klasse für jeden Standort.
Unsere Brandschutzfenster werden im akkreditierten Prüflabor von TÜV EESTI getestet und zertifiziert. TÜV EESTI ist Teil des internationalen TÜV-Verbunds und arbeitet nach den gleichen Standards wie TÜV Süd, TÜV Rheinland oder TÜV Nord in Deutschland. Jede Prüfung umfasst einen physikalischen Vollmaßstab-Probekörper, standardisierte Brandeinwirkung nach ISO 834 und dokumentierte Messung von Raumabschluss und Wärmedämmung über die geforderte Klassifizierungsdauer.
Die TÜV-EESTI-Zertifizierung gibt Architekten, Brandschutzsachverständigen, Bauaufsichtsbehörden und Versicherern die Sicherheit, dass die angegebene Brandschutzleistung unabhängig nachgewiesen wurde.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Brandschutz-Klassifizierung | EI 30 / EI 45 / EI 60 (TÜV EESTI zertifiziert) |
| Sonderausführung | EI 90 auf Anfrage für spezialisierte Projekte |
| Prüfnorm öffenbare Bauteile | EN 1634-1 |
| Prüfnorm festverglaste Bauteile | EN 1364-1 / EN 1364-2 |
| Klassifizierungsnorm | EN 13501-2 |
| CE-Kennzeichnung | EN 16034 (Pflicht seit 01.11.2019) |
| Brandkurve | ISO 834 (Standard-Brandkurve, > 800 °C) |
| Profilsysteme | ECO 68 (68 mm), ECO 92 (92 mm), Premium 115 (115 mm) |
| Wärmedurchgangskoeffizient Uw | 1,0-1,3 (ECO 68 2-fach) / 0,78 (ECO 92 3-fach) / 0,67 (ECO 92 4-fach) / 0,78 (Premium 115 3-fach) / 0,6 W/(m²K) (Premium 115 4-fach) |
| Brandschutzglas | Pilkington Pyrostop oder vergleichbar, mit hitzeexpandierender Zwischenschicht |
| Quellbänder (Intumeszenz) | Werkseitig integriert, Expansion 5- bis 10-fach bei ca. 200 °C |
| Schalldämmung Rw | 32-39 dB (je nach Glasaufbau) |
| Lebensdauer | bis zu 60 Jahre bei sachgemäßer Wartung |
| Holzart | Mehrschichtig verleimt: Kiefer, Eiche, Meranti oder Lärche |
| Beschläge | SIEGENIA TITAN AF Schwerlast oder GU UNI-JET (Gretsch-Unitas), beide aus Deutschland |
| Aluminium-Deckschale | Optional. Siehe Holz-Aluminium-Fenster |
| Lieferzeit | 5 bis 7 Wochen ab Werk Kalnciems |
| Zertifizierungen | CE EN 16034, ISO 9001, ISO 14001, FSC, TÜV EESTI. Alle Zertifikate anzeigen |
Realer Brandtest unseres Holz-Brandschutzfensters. Sehen Sie, wie mehrschichtig verleimtes Konstruktionsholz mit Brandschutzglas und Quellbändern Temperaturen von über 800 °C standhält und EI 30 bis EI 60 Klassifizierung erreicht.
Wir verarbeiten ausschließlich mehrschichtig verleimtes Konstruktionsholz. Diese Bauweise bietet höhere Festigkeit, dauerhafte Maßhaltigkeit und eine astfreie Oberfläche. Bei Brandschutzausführungen ist die mehrschichtige Verleimung essenziell, da sie das definierte Pyrolyseverhalten gewährleistet.
Standard. Hell, gut zu bearbeiten, hervorragende Lackhaftung
Premium. Von Natur aus dauerhaft, ausgeprägte Maserung
Tropisches Hartholz. Witterungsbeständig, formstabil
Natürlich fäulnisresistent, hohe Festigkeit, geringer Wartungsaufwand
Alle Unterlagen für Ihr Brandschutzkonzept, das Leistungsverzeichnis oder die Projektplanung. Prüfberichte, Klassifizierungsbericht und CE-Leistungserklärung werden auf Anfrage projektspezifisch zusammengestellt.
Vollständige Brandschutz-Dokumentation innerhalb von 5 Werktagen nach Anfrage.
Holz-Brandschutzfenster sehen optisch nicht anders aus als Standard-Holzfenster und liefern dabei zertifizierten Brandschutz. Außenansicht, Treppenraum und Detail.
Holz brennt langsam und kontrolliert. Bei Brandeinwirkung bildet mehrschichtig verleimtes Konstruktionsholz eine Holzkohle-Schicht (Pyrolysezone), die das darunterliegende Holz isoliert und den Abbrand verlangsamt. Typischer Abbrand: 0,7-0,8 mm pro Minute. Bei einem 80 mm starken Profil bleibt nach 60 Minuten Brandeinwirkung etwa 30-35 mm tragender Holzquerschnitt erhalten. Kombiniert mit Brandschutzglas (Pilkington Pyrostop oder vergleichbar) und Quellbändern, die sich bei ca. 200 °C um das 5- bis 10-fache aufdehnen und Spalten verschließen, erreicht das Gesamtsystem geprüfte EI 30, EI 45 oder EI 60 Klassifizierung.
Die Buchstaben bezeichnen die geprüften Schutzziele nach EN 13501-2: E (Etanchéité, Raumabschluss) verhindert Flammendurchgang; W (Strahlung, „radiation") begrenzt die Wärmestrahlung auf der nicht beflammten Seite; I (Insulation, Wärmedämmung) begrenzt zusätzlich den Temperaturanstieg auf maximal 140 K im Mittel. EI ist die anspruchsvollste Klasse und für die meisten Anwendungen in Treppenräumen, Fluchtwegen und Brandabschnittsgrenzen vorgeschrieben.
Ja, F30 / F60 nach DIN 4102-5 sind in Deutschland weiterhin gültig und in Bauordnungen vieler Bundesländer aufgeführt. In Neubauten und für die CE-Kennzeichnung wird die europäische Klassifizierung EI 30 / EI 60 nach EN 13501-2 verwendet. Beide Bezeichnungen werden in Deutschland anerkannt. Auf Anfrage liefern wir Brandschutzfenster mit beiden Klassifizierungen dokumentiert.
Die Pflicht ergibt sich aus der Musterbauordnung (MBO) und der jeweiligen Landesbauordnung (LBO). Häufig betroffen: Schulen und Kindergärten (Schulbau-Richtlinie), Krankenhäuser (KhBauVO), Mehrfamilienhäuser ab Gebäudeklasse 4, Hochhäuser über 22 m (HHRL), Versammlungsstätten ab 200 Personen (VStättVO), Beherbergungsstätten (BStättVO) und Bürogebäude bei Brandabschnittsgrenzen. Die genaue EI-Klasse bestimmt das Brandschutzkonzept des Architekten oder Brandschutzsachverständigen.
Ja. Unsere Brandschutzausführungen sind auf allen drei Profilsystemen verfügbar. Die Kombination mit 3-fach- oder 4-fach-Verglasung ermöglicht thermische Werte von Uw 0,67 (ECO 92 4-fach) bis Uw 0,6 W/(m²K) (Premium 115 4-fach). Damit erfüllen Brandschutzfenster gleichzeitig die KfW-TMA für Effizienzhaus 40 (Uw ≤ 0,90) und sind für KfW- und BAFA-Anträge förderfähig, sofern das Brandschutzkonzept dies vorsieht.
5 bis 7 Wochen ab Werk Kalnciems für Standardausführungen EI 30 / EI 45 / EI 60. Sonderausführungen (EI 90, individuelle Maße über Standard-Konfigurator hinaus) verlängern die Lieferzeit auf 8 bis 10 Wochen. Wir liefern direkt aus Lettland in alle EU-Länder, Norwegen und die Schweiz mit eigener Logistik oder DHL Express.
Beide Bauarten haben eigene Prüfnormen. Öffenbare Brandschutzfenster (Dreh-Kipp-Flügel, skandinavisch) werden nach EN 1634-1 geprüft. Die zusätzliche Anforderung umfasst die Funktion der Beschläge im Brandfall. Festverglasungen (fixierte Flügel, Brandschutz-Verglasungen ohne Öffnungsfunktion) werden nach EN 1364-1 bzw. EN 1364-2 geprüft. Beide Bauarten werden nach EN 13501-2 klassifiziert und nach EN 16034 CE-gekennzeichnet.
Ja, das ist ein häufiger Anwendungsfall. Holz-Brandschutzfenster behalten die historische Holzoptik und sind in vielen Denkmalschutz-Verordnungen zugelassen, wo Aluminium- oder Stahl-Brandschutzfenster aus optischen Gründen nicht erlaubt sind. Wir bauen Brandschutzausführungen mit traditioneller Sprosseneinteilung, Wiener Sprossen, historischen Beschlägen und in jeder gewünschten Lasur- oder RAL-Farbe. Behördliche Abstimmung mit der Denkmalpflege ist projektspezifisch erforderlich.
Senden Sie uns Ihre Projektdaten und das Brandschutzkonzept. Rainers (DACH-Vertrieb) prüft Ihre Anfrage und meldet sich innerhalb von 48 Stunden mit einem maßgeschneiderten Angebot inklusive Prüfunterlagen zurück.
Vielen Dank! Rainers prüft Ihre Anfrage und meldet sich innerhalb von 48 Stunden zurück.